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Störfaktor Stress
Was ist Stress?
Wie & wo entsteht Stress?

Störfaktor STRESS

Wodurch wird die Energie, die jeder von uns in seinem ganz persönlichem Ausmaß zur Verfügung hat, oft sinnlos verbraucht? Ein großer und sehr schwerwiegender Punkt ist STRESS! Wenn sie jetzt sagen, ich habe aber keinen Stress, dann wird hier nun das Phänomen Stress ein wenig näher beleuchten und aufzeigen, dass unser Leben, so wie es ist, uns eigentlich täglich, stündlich, immer Stress auflädt.

Was ist STRESS?

Alle Umstände und Einflüsse jeglicher Art, die uns physisch und psychisch negativ beeinflussen werden als STRESSOREN bezeichnet.

Die Auswirkungen, wie z.Bsp. Nervosität, Kopfschmerzen, Müdigkeit u.v.m. werden nur meistens nicht in direkten Zusammenhang mit Stress gebracht. Einerseits deshalb, weil viele Reaktionen auf Stress im Unterbewusstsein ablaufen und unseren Organismus auf „Überleben“ stellt, ohne dass wir direkt etwas dagegen tun können. Anderseits ist es so, dass viele Auswirkungen erst viel später auftreten oder direkt für uns sichtbar werden – Krankheiten, unbegründete Ängste u.ä. und ein Zusammenhang mit bestimmten Stressoren nicht mehr unmittelbar zur Diskussion steht.

Weiters sind manche Stressoren einfach gar nicht erkennbar und schon gar nicht zu beseitigen. Das bedeutet, dass man, ob man will oder nicht, diesen Umständen auf jeden Fall und immer ausgesetzt ist – z.Bsp. El-magnetische Strahlung oder Zusatzstoffe in unserer Nahrung. Hier ist es besonders wichtig, dass der Organismus in seiner Funktion besonders stabil ist, um gegen solche Einflüsse „resistent“ zu sein.

Kinesiologische Energiearbeit kann zwar die STRESSOREN und die Umstände die uns umgeben nicht ändern, sie kann aber sehr wohl den Organismus stärken, damit er ANDERS, nicht gestresst, damit umgehen kann. Andererseits wird auch die Psyche gestärkt, damit die SICHTWEISE für so manches Problem geändert werden kann und plötzlich ein Problem gar nicht mehr so schwierig ist, wie es anfangs noch ausgesehen hat.

Das Beispiel der offenen Zahnpastatube kann diese Beschreibung verdeutlichen:

Szenario1: Ich stehe frohen Mutes auf, gehe ins Bad um wach zu werden, und das erste, was mir ins Auge sticht, ist die offene Zahnpastatube, die der Partner wieder einmal nicht zugeschraubt hat. Unser Gehirn schaltet auf „EMOTION“ – man wird wütend, kocht innerlich – steigert sich in die Problematik: „Das macht er ABSICHTLICH! Nur um mich zu ärgern!“....und der Tag ist schon gelaufen! Wen wundert es, wenn wir so in den Tag gehen, dass uns nicht sehr viel Positives gelingen mag. Und die Zahnpastatube ist nur eine KLEINIGKEIT!

Szenario 2: Ich stehe frohen Mutes auf, gehe ins Bad um wach zu werden, und das erste, was mir ins Auge sticht, ist die offene Zahnpastatube, die der Partner wieder einmal nicht zugeschraubt hat. Anstatt mich zu ärgern, nehme ich gleich die offene Tube um mir Zahnpasta zu nehmen, schraube sie anschließend zu und putze mir gemütlich die Zähne! Wenn ich super drauf bin, könnte ich mich sogar noch darüber freuen, dass mir mein Partner die Arbeit des „Tubenaufschraubens“ immer wieder aufs neue abnimmt! Der Tag beginnt neutral oder fröhlich und ich gehe voller Energie an meine Arbeit und freue mich, dass viele Dinge einfach reibungslos funktionieren.

Das mag jetzt etwas illusorisch und „schön-gemalt“ klingen. Aber das ist nur ein Beispiel von unzähligen, die die Arbeit der Kinesiologie, besonders der GEHIRNINTEGRATION verdeutlichen. Man mag es fast nicht glauben, was es ausmacht, wenn Blockaden gelöst sind und die Energie gleichmäßig verteilt und frei fließen kann!

Wie & wo entsteht Stress?

* Stress auf mentaler Ebene
a) Verursacht durch Zeitdruck von einem selbst, der
Arbeit, dem Umfeld, u.v.m.. Die Aussage „Zeit ist Geld“ soll hier stellvertretend für alle Faktoren stehen, die uns in der heutigen schnelllebigen Zeit Stress verursachen. Sicher haben Sie schon ein persönliches Beispiel gefunden hat, welches Ihnen Zeitdruck beschert.

b) Erzeugt durch Erwartungs- und Erfolgsdruck von unserer Erfolgsgesellschaft. Nicht nur Lehrer und Chefs können diesen Druck erzeugen. Auch das Umfeld oder zu ehrgeizige Eltern setzten oft schon die Kleinsten von uns mit ihren Erwartungen unter Druck, ohne sich dessen bewusst zu sein. Die Folge von diesen Stressoren kennen wir alle: Angst, Verzweiflung, Null-Bock-Mentalität, Flucht in Drogen oder Aggression (man verfolge nur die Berichte über die steigende Jugendkriminalität und die Übergriffe von Schülern an die Lehrer!)

* Emotionaler Stress – Er ist deshalb so „lähmend“, weil dieser im Unterbewusstsein (gesteuert von unseren Überlebensemotionen im Stammhirn) abläuft und das noch VOR der mentalen Verarbeitung im Gehirn = zuerst handeln, dann denken! Emotionaler Stress lässt uns oft „irrational“ und „unangebracht“ auf Situationen reagieren, weil unsere Überlebensemotionen dafür Sorge tragen, dass uns nichts passiert, obwohl wir real gesehen gar nicht in Gefahr sind. Neutral von außen betrachtet sind solche Situationen völlig harmlos. Aber für den, der sich gerade bedroht fühlt, vielleicht die Hölle! Ein Beispiel ist das aggressiver Verhalten beim Autofahren – man fährt Aggressionen gegen eine völlig fremden Menschen auf und begibt sich in eine „Kampfsituation“, die absolut unangebracht ist. Nur weil jemand für eine Sekunde langsamer fährt, als wir uns das vorstellen, scheint unser ganzen Leben davon abzuhängen! Ein anderes Beispiel wäre z.Bsp. Panik vor Schlangen oder Spinnen. Es muss gar keine echte Spinne vorhanden sein, nur etwas von Weitem so ähnlich aussehen, und schon beginnt unser Überlebenszentrum den Fluchtplan aufzurufen – Angstschweiß, Starre, Schreien … o.ä..

* Körperlicher Stress – verursacht durch falsche Haltung, ungenügende
Koordination von Augen und Händen oder auch Schmerzen
. Das kann sich in spezifische Lernschwierigkeiten wie z.Bsp. Leseschwäche oder Konzentrationsprobleme auswirken. Kurz erwähnt sei hier die Wichtigkeit von der richtigen anatomischen Stellungen folgender Körperzonen: das Keilbein, das Kiefergelenk, der Atlas, das Zungenbein, die Wirbelsäule, und die Fußdrucksensoren. All diese Körperstrukturen tragen dazu bei, dass man eine Kontrolle über die Körperpositionen hat, das Gleichgewichtssystem stressfrei arbeiten kann und ganz besonders, dass eine genaue visuelle Horizontale festgelegt werden kann. Dann erst ist man fähig, einen Bezug zu oben-unten, vorne-hinten und links-rechts herzustellen, was wiederum die Basis darstellt, um Schreiben erlernen und mathematische Begriffe erfassen zu können.

Wenn diese strukturellen Voraussetzungen nur ungenügend vorhanden sind, ist es fast sinnlos, oder viel mehr gesagt, sehr quälend, ein Kind, welches in Mathematik schlecht ist, weiter mit Lernmaterial zu versorgen und zu pauken. Es wird keine nennenswerten Fortschritte machen können!

* Physiologischer oder Biochemischer Stress
a) Verursacht durch Wassermangel. Das Gehirn, das selbst zu 70 – 80% aus Wasser besteht, benötigt H2O, um einwandfrei arbeiten zu können. Aber auch alle anderen Körperfunktionen sind von einer ausreichenden Wasserzufuhr abhängig. Die Zufuhr von zu wenig Wasser kann auf Dauer neben den negativen Auswirkungen auf das Gehirn auch körperliche Probleme hervorrufen. Erste Anzeichen von zu wenig Flüssigkeit können Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel u.ä. sein. Die täglich empfohlene Menge an Flüssigkeitszufuhr beträgt ca. 1,5 – 2 l – vorzüglich reines Wasser. Abhängig von Leistung, Klima, Gesundheit und Alter kann der Bedarf variieren.

b) Ausgelöst durch Allergien und Überempfindlichkeiten - wenn der Körper beobachtbare physiologische Reaktionen auf Nahrungsmittel oder eine Substanz zeigt. Allergien und Überempfindlichkeiten können auf Grund von natürlichen und unnatürlichen Faktoren entstehen. Einerseits Lebens- oder Nahrungsmittel oder auch besondere Chemikalien, wie Nahrungsmittelzusatzsoffe, Konservierungmittel, Farbstoffe u.ä. (E-Nummern)

c) Toxine und Impfstoffe. Impfstoffe können neben der positiven Wirkung der Immunisierung aufgrund der zugesetzten Konservierungsstoffe auch eine schädigende Wirkung in unserem Körper auslösen. Es gibt ausreichend Studien über die Fälle, die diese Aussage bestätigen, aber hier nicht näher ausgeführt werden sollen. Toxine, wie z.Bsp. Pestizide können ebenfalls nachweislich negative Auswirkungen auf unseren Organismus haben, sofern ein lang andauernder Kontakt besteht.

* Stress auf Ernährungsebene – Wenn keine ausgewogene Ernährung vorliegt, ist die Gefahr einer Mangelerscheinung sehr hoch. Weiters ist unsere Nahrung oft nicht mehr das, was sie sein sollte durch zu viele industrielle Verarbeitung, Zusatzstoffe, Pestizide u.ä. Die Nahrungsmittel liefern oft nicht mehr das, was wir glauben zu essen. Ernährungsfehler unserer Zivilisation wie zu fett, zu süß und zu viel, trägt auch seinen Teil zur ungesunden und nicht ausgewogenen Ernährung bei.

Wenn wir unsern Körper nicht ausreichend mit den nötigen Nähr- und Wirkstoffen versorgen, ist es nur logisch, dass unser Organismus nicht mehr optimal funktioniert und im wahrsten Sinne des Wortes „unter Stress“ steht.

* Elektromagnetischer Stress – verursacht durch die elektromagnetischen Felder,
welche durch Geräte des täglichen Gebrauchs entstehen. Fernseher, Radio, Mikrowelle, Schnurlostelefone, W-lan-Anlagen, Leuchtstoffröhren, Babyphon, PC-Bildschirm, Handymasten und Mobiltelefone. Selbst der Radiofunkwecker auf unserem Nachttisch sorgt für die unliebsam gewordene Strahlung. Es geht nicht um die einzelnen Geräte, sondern um die Summe aller!!!! Das Problem liegt darin, und hier begeben wir uns wieder auf die physikalisch-medizinische Ebene, dass jede einzelne Zelle in unserem Körper selbst el-magnetische Felder im Niederfrequenzbereich erzeugt. Gemessen werden diese Aktivitäten mittels EEG oder auch dem EKG. Sicher ist auch, dass ein el-magnetisches Feld ein anderes beeinflusst – oder sogar stören kann. (Magnetismus) Wissenschaftlich noch nicht gesichert ist, wie groß dieser Einfluss bei uns Menschen und auf unsere Zellen ist, da dieser von Mensch zu Mensch verschieden ist.

Ein spezielles Thema sind auch die Leuchtstoffröhren als Lichtquelle. Nicht nur, dass sie el-magnetische Felder erzeugen, fluoreszierendes Licht sendet auch nur eine Ausschnitt (grün –blau) des natürlichen Lichtspektrums (Sonnenlicht = violett bis rot) aus. Die Kombination dieser Nachteile kann sich für sensibel reagierende Menschen in Leistungsverlust niederschlagen, bis hin zu körperlichen Problemen.

* Geopathischer Stress – entsteht durch die natürliche Störung des el-magnetischen Feldes unserer Erde durch das sogenannte Curry-Gitter, Harmann-Gitter oder Ley-Linien. Auch Wasseradern oder starke natürliche radioaktive Strahlung gehören zu den Stressoren, die sensiblen Menschen sehr zu schaffen machen können. Auswirkungen können Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, Übelkeit, Kopfschmerzen, u.ä. sein.